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In der Weihnachtsbäckerei

Tipp der Woche


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Manuela Bier

Master of Science (Ernährungs­wissenschaftlerin)
13. Dezember 2010

Während der Adventszeit werden fleißig weihnachtliche Leckereien gebacken. Da stellt sich dann schon mal die Frage: welches Mehl wofür?

Im Gegensatz zu Weißmehl enthält Vollkorngetreide jede Menge Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe. Beim hellen, "ausgemahlenen" Weizenmehl Typ 405 sind noch 405 mg Mineralstoffe pro 100 Gramm Mehl enthalten – beim dunklen Roggenbackschrot Typ 1800 sind dagegen 1800 mg Mineralstoffe pro 100 Gramm enthalten. Es gilt: Je höher die Mehltype, desto mehr ist drin! Vollkornmehl hat dagegen gar keine Typenbezeichnung, weil es aus dem vollen Korn hergestellt wird und damit alle wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben.

  • Vollkornmehl: Lockeres Gebäck aus Vollkorn benötigt – aufgrund des hohen Ballaststoffgehaltes – etwa 20 Prozent mehr Flüssigkeit im Teig als für Weißmehlplätzchen angegeben. Vollkornmehl eignet sich erstklassig für Gebäck mit kräftigem Geschmack und kerniger Struktur, wie z. B. diverse Nussplätzchen.
  • Weißmehl: Bei der Produktion von Weißmehl werden Keim und Schale des Getreides entfernt. Daher ist helles Mehl wesentlich nährstoffärmer. Weißmehl eignet sich hervorragend für feine, lockere Gebäcksorten, wie z. B. Vanillekipferl, Sand- und Spritzgebäck.




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