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Wildkräuter – suchen, sammeln & genießen

Von den einen als "Unkraut" verschmäht, von vielen als würzige Zutat geliebt: Wildkräuter. Beim Spaziergang durch Wald und Wiese kann man sie finden und zu Hause als Wildgemüse, Wildkrautsalat oder Gewürz genießen.


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Birgit Henrich

Master of Science (Ernährungs­wissenschaftlerin)
12. März 2012
Bild: (c) Birgit Eickenberg / pixelio.de

Aromareiche Gaben der Natur

Kräuter, die wild wachsen, also aus der freien Natur stammen, werden als Wildkräuter bezeichnet. Sie werden weder gedüngt noch gespritzt, haben oftmals ein intensiveres Aroma als Kulturpflanzen und bergen mehr Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Am besten sammelt man Wildkräuter an Wald- oder Wegesrändern – Straßenränder, gespritzte Ackerflächen und Spazierwege für Hunde sollten gemieden werden.

 

Die Guten ins Töpfchen

Woran erkennt man die essbaren Wildkräuter? Das ist nicht immer so leicht, denn manche kann man leicht verwechseln. Hier hilft ein Wildpflanzen-Bestimmungsbuch oder Rat durch Experten. Im Zweifel sollten nur solche Kräuter mitgenommen werden, die man gewiss erkennt.

Noch ein Tipp: Am besten genießt man die frische Ernte noch am gleichen Tag; im Kühlschrank halten sich die Kräuter maximal noch einen Tag.

 

Wer suchet, der findet

Je nachdem, wo man sucht, findet man ganz unterschiedliche Wildkräuter. So wachsen in Wäldern zum Beispiel Bärlauch, Giersch und Waldmeister. Löwenzahn und Beinwell bevorzugen hingegen nährstoffreiche und eher feuchte Wiesen. Bei nährstoffarmen, trockenen Gebieten sind z. B. Beifuß und Borretsch zu finden. Die Brunnenkresse ist am Ufer von Bächen zu bekommen.

 

Tipp

Wildkräuter lassen sich auf vielerlei Weise in der Küche einsetzen. Brennnessel, Löwenzahn oder Giersch eignen sich gut als Wildgemüse. Als Salat schmeckt beispielsweise die Schafgarbe wunderbar. Und Bärlauch ist als "Waldknoblauch" ideal zum Würzen.




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