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Kochen und Backen mit Tee

Tee ist weltweit bekannt als heißes Aufgussgetränk. Doch die feinen Teearomen können weitaus mehr: Sie verfeinern süße oder sogar herzhafte Speisen und bringen so eine ganz neue Geschmacksvielfalt auf den Teller.


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Claudia Zok

Diplom-Ökotrophologin (Ernährungs­wissenschaftlerin)
30. April 2018
Bild: (c) chinneen / clipdealer.com

Vielfältig wie das Getränk

In Gewürzschränken besonders kreativer Köche finden sich neuerdings auch diverse Teesorten. Denn Matcha-, Grün-, Schwarz-, Rooibos-, Früchte-, Kräuter-, Chai oder Weißer Tee verleihen durch ihr breites Spektrum an Aromen vielen Gerichten eine besonders interessante Note. Nicht selten wird ein klassisches Essen sogar ganz neu interpretiert. Mittlerweile gibt es viele ausgefallene Rezepte, in denen der Tee ein entscheidender Geschmacksgeber ist – und das sowohl in der herzhaften als auch in der süßen Küche.

Der Tee wird je nach Rezeptur vor der Verwendung aufgebrüht, in der Pfanne angeröstet oder direkt untergerührt. Da Sorten wie Grün- oder Schwarztee schnell bitter werden, müssen sie mit Vorsicht verarbeitet werden.

 

Welcher Tee zu welchem Gericht?

Hier lässt sich eine sehr einfache Regel formulieren: Je kräftiger die Speise, desto kräftiger der Tee!

  • Chai-Tee enthält ein sehr breites Zutatenspektrum und ist daher sehr würzig; er passt zu Fleischsaucen und Schokoladendesserts gleichermaßen.
  • Weißer Tee ist mild und sinnlich und lässt sich daher gut mit leichten Fischgerichten kombinieren.
  • Ähnlich der Grüntee. Außerdem passt er auch zu asiatischen Suppen oder Nudelgerichten.
  • Mit Rooibos-Tee kann gut gebacken werden. Kuchen- und Plätzchenrezepte werden mit diesem Tee in ihrem Geschmack bereichert.
  • Matcha-Tee passt ausgezeichnet zu zarten Süßspeisen wie Cremes, Gebäck oder Eis. Das milde und doch leicht herbe Aroma macht Desserts zu etwas ganz Speziellem.

 

Süße Verführung: Früchtetee-Schokowürfel

Ein Schokoladenrührteig wird nach Rezept zubereitet, auf ein Blech gestrichen und saftig ausgebacken. Anschließend wird er mit leicht gezuckertem Früchtetee übergossen, so dass dieser einziehen kann. Mit einer dünnen Schicht Johannisbeermarmelade und Schokoladenguss wird der Kuchen noch überzogen und in kleine Würfel geschnitten. Der Tee ergänzt die Schokolade um eine fruchtige Note und macht den Kuchen insgesamt sehr saftig.




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