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Bierhefe – gesunder Mix zum Zellaufbau

Sie liefert eine Vielzahl wertvoller Inhaltsstoffe für den menschlichen Organismus. Schon in der Antike wurden die positiven Eigenschaften der Bierhefe erkannt und genutzt.


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Claudia Zok

Diplom-Ökotrophologin (Ernährungs­wissenschaftlerin)
10. Oktober 2016
Bild: (c) Szakaly / clipdealer.com

Ein Produkt des Brauens

Wasser, Hopfen, Gerstenmalz und Hefe sind die Grundzutaten, die für die Bierherstellung benötigt werden. Während des Fermentationsprozesses wird der Malzzucker zu Alkohol vergoren. Dabei vermehren sich die Hefekulturen und setzen sich entweder an der Oberfläche oder am Boden des Bieres ab. Die Bierhefe kann anschließend abgeschöpft und weiter verwendet werden.

 

Alle wichtigen Aminosäuren

Aminosäuren sind für den menschlichen Körper lebenswichtig und müssen daher mit der Nahrung aufgenommen werden. Als Bausteine der Proteine sind sie verantwortlich für den Aufbau von Organen, Muskelgewebe, Haut und Haaren. Außerdem sind sie an der Regulation nahezu aller Stoffwechselprozesse beteiligt. In der Bierhefe kommen alle essenziellen Aminosäuren in hohen Mengen vor.

Dass es sich bei der Bierhefe um ein Powerpaket an wertvollen Nährstoffen handelt, wussten schon Hippokrates, Hildegard von Bingen, Paracelsus und Kneipp. Sie wurde z. B. bei Hauterkrankungen oder schlecht heilenden Wunden äußerlich angewendet.

Heute ist Bierhefe in Form von Dragees, Flocken oder als Getränk erhältlich. Als Pulver oder Paste eignet sie sich wegen ihres Aromas auch gut zum Würzen von herzhaften Speisen oder Saucen.

 

Kraftpaket durch B-Vitamine

Alle acht B-Vitamine kommen in der Bierhefe vor. Sie sind gemeinsam an konstruktiven Stoffwechselprozessen beteiligt, so z. B. bei der Regeneration von Haut und Haaren sowie bei der Blutbildung. Sie spielen aber auch eine wichtige Rolle für das Nervensystem und Muskelgewebe. B-Vitamine können vom Körper nicht bzw. nur schlecht gespeichert werden und müssen daher regelmäßig mit der Nahrung zugeführt werden.



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