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Vom Stiefkind zum Trendsetter – die Buttermilch

Früher wurde Buttermilch als "Abfallprodukt der Butterherstellung" bezeichnet. Heute ist das ganz anders. Denn Buttermilch liegt im Trend und hat andere Milchprodukte an Beliebtheit überholt.


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Dr. Susanne Krause

Magistra Artium (M. A.)


25. Mai 2009
Bild: (c) Rob Stark / clipdealer.com

Der fettarme Nährstofflieferant

Das kalorienarme und gesunde Lebensmittel besteht aus der weitgehend von ihrem Fettanteil befreiten Milch. Buttermilch enthält folglich beinahe alle wertvollen Nährstoffe der Milch, vor allem Mineralstoffe und Eiweiß – aber maximal ein Prozent Fett. Bereits ein Glas Buttermilch (200 ml) kann ein Fünftel des Tagesbedarfs an Calcium und Vitamin B2 decken.

 

Reinheit pur

Fans schätzen vor allem die erfrischend säuerliche Note der Buttermilch. Sie entsteht entweder durch angesäuerten Rahm, der für die Herstellung von Sauerrahmbutter notwendig ist oder durch die nachträgliche Zugabe der gesunden Milchsäurebakterien.

Will man Buttermilch pur trinken, dann sollte man auf den Hinweis "reine Buttermilch" achten. Andernfalls dürfen der Buttermilch bis zu 10 Prozent Wasser oder 15 Prozent Magermilch oder Milchpulver zugesetzt werden.

Der Geschmack der Buttermilch ist nicht einheitlich: manche Sorten schmecken säuerlicher, andere milder, sie können gesalzen oder ungesalzen gereicht werden.

 

Vielseitiger Küchenhelfer und Durstlöscher

Buttermilch lockert den Teig von Kuchen, Pfannkuchen und Waffeln auf. Das hat ihr den Weg in die Backstuben geebnet.

Jedoch findet Buttermilch nicht nur in der Dessertküche Verwendung: Sie kann Sahne oder Crème fraîche beispielsweise in Cremesuppen oder Gemüsekuchen ersetzen. Zum knackigen Blattsalat passt die figurbewusste Salatsauce auf Buttermilchbasis.

Auch Shakes und alkoholfreie Cocktails sind schnell mit Buttermilch gezaubert. Fertige Frucht-Buttermilch enthält häufig viel Zucker. Daher lieber selbst zum Mixer greifen: Obst der Saison mit Buttermilch cremig vermengen.

 

Im Kühlschrank am rechten Ort

Gut gekühlt ist die Buttermilch zwei Wochen lang haltbar. Neben gesunden Knochen, Muskeln und Nerven ein Grund mehr, ihr einen Dauerplatz im Kühlschrank einzuräumen.




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