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Was heißt eigentlich Bioverfügbarkeit?

Tipp der Woche


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Jana Efremova

Bachelor of Science (Ernährungs­wissenschaftlerin)
6. August 2018
Bild: (c) subbotina / clipdealer.com

Nährstoffreiche Lebensmittel zu essen, ist wichtig; doch entscheidend ist, dass diese Nährstoffe auch gut vom Körper aufgenommen werden können. Die Bioverfügbarkeit besagt, in welchem Ausmaß Stoffe im Organismus ankommen und diesem in aktiver Form zur Verfügung stehen.

Kohlenhydrate, Fette und Proteine werden meist bis zu 90 Prozent im Darm aufgenommen, sie besitzen dann eine hohe Bioverfügbarkeit. Große Unterschiede bestehen jedoch bei Vitaminen, Mineralien und sekundären Pflanzenstoffen. Durch geschickte Kombination verschiedener Lebensmittel kann die Aufnahmefähigkeit ansteigen oder die Bioaktivität verbessert werden. Zum Beispiel können manche Vitamine besser aufgenommen werden, wenn die Mahlzeit etwas Fett enthält (Salat mit Pflanzenöl); auch Gewürze wie Pfeffer erhöhen die Verfügbarkeit bestimmter gesunder Pflanzenstoffe.

Die Bioverfügbarkeit ist von Person zu Person unterschiedlich. Zum Beispiel sinkt diese im Alter, sodass hier besonders auf eine gesunde Ernährung geachtet werden sollte. Hingegen kommen während der Schwangerschaft oder in der Kindheit mehr aktive Stoffe im Körper an.




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