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Comeback des Filterkaffees

Latte Macchiato mit extra viel Milchschaum, Kaffee-Pads oder -Kapseln sowie Frozen Cappuccino gehören zum Jargon der heutigen Kaffeeliebhaber. Doch nebenher erwacht ein fast vergessener Bekannter aus dem Dornröschenschlaf: der Filterkaffee.


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Claudia Zok

Diplom-Ökotrophologin (Ernährungs­wissenschaftlerin)
4. September 2017
Bild: (c) thanakorn / clipdealer.com

Zurück zum Altbekannten

Kaffee ist eines der beliebtesten Getränke der Deutschen und wird von einer Großzahl der Menschen täglich konsumiert. Nachdem viele Jahre Vollautomaten die Küchen beherrschten, geht nun der Trend wieder zum guten alten Filterkaffee.

Allerdings wird nicht irgendein Kaffee aufgebrüht und schnell getrunken. Entscheidend sind die Art der Kaffeebohne, die Röstung, der Mahlgrad, die Brühzeit und die Wassertemperatur. Werden alle Parameter sorgfältig beherzigt, wird Kaffeetrinken wieder zu einem mit Bedacht zelebrierten Genuss.

Damit der Name modischer klingt, wird der Filterkaffee in Szene-Cafés Pour Over genannt.

 

Röstung entscheidet über den Geschmack

Vor dem Rösten ist eine Kaffeebohne relativ geschmacksneutral; erst danach entwickeln sich die typischen Aromastoffe. Die Geruchs- und Geschmacksnuancen sind überaus vielfältig und reichen von zart fruchtig und süßlich bis hin zu kräftig und herb. Profis verkosten Kaffee wie Wein – die über 800 verschiedenen Aromen machen dies möglich.

Unterschieden wird zwischen einer hellen und einer dunklen Röstung. Die helle Röstung, auch "Blonde Roast" genannt, ist insgesamt von kürzerer Dauer, die Farbe der Kaffeebohne ist goldbraun und die Aromen sind sehr fein und mild. Bekannter ist die dunkle Röstung, bei der ein intensives Röstaroma in den Vordergrund tritt. Die Bohne ist von dunkler Farbe, enthält viele Bitterstoffe und entfaltet einen starken, intensiven Geschmack.

 

Tipps für den perfekten Genuss

  • Papierfilter vor dem Aufbrühen kurz mit Wasser übergießen.
  • Bohnen frisch mahlen.
  • Beim ersten Überbrühen das Kaffeemehl etwa 30 Sekunden aufquellen lassen, anschließend das restliche Wasser übergießen.




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