Pfeil nach links Drucker-Symbol Brief-Symbol Pfeil nach rechts

Mandeln – wertvoll für Gesundheit & Wohlbefinden

Mandeln liefern viele wichtige Nährstoffe und wirken sich positiv auf die Herzgesundheit aus. Daher sollten Mandeln nicht nur zur Weihnachtszeit den Speiseplan bereichern!


Pfeil nach links Drucker-Symbol Brief-Symbol Pfeil nach rechts

Manuela Bier

Master of Science (Ernährungs­wissenschaftlerin)
6. Dezember 2010
Bild: (c) mch67 / clipdealer.com

Mandelarten

Mandeln sind sogenannte Steinfrüchte, die hauptsächlich im Mittelmeerraum, Kalifornien und den USA an Mandelbäumen wachsen. Es gibt süße und bittere Mandeln. Süßmandeln können roh gegessen werden, wohingegen Bittermandeln nicht roh verzehrt werden sollten, da sie ein blausäurehaltiges Gift enthalten.

Weiterverarbeitet können Bittermandeln zum Beispiel als Bittermandelöl zum Backen verwendet werden. Süße Mandeln werden hauptsächlich bei Backwaren eingesetzt und gemahlen nutzt man sie zur Herstellung von Marzipan. Süße Mandeln haben einen hohen Gehalt an Vitaminen (A, B1, B2, B6 und E) und Ölen.

 

Nährstoffreiche Steinfrucht

Eine Portion Mandeln (30 Gramm – etwa eine Handvoll) hat 168 Kalorien, ist aber reich an sekundären Pflanzenstoffen. Zudem sind Mandeln eine hervorragende Quelle für Vitamin E sowie wertvolles pflanzliches Protein und Ballaststoffe. Außerdem enthält die Steinfrucht herzfreundliche einfach ungesättigte Fettsäuren. Die Mineralstoffe Kalium, Calcium, Magnesium und Eisen sind ein weiteres Plus. Zusätzlich enthalten Mandeln einen sehr hohen Anteil an Folsäure, welche vor allem in der Schwangerschaft sehr wichtig ist.

 

Gesundheitsfördernde Eigenschaften

Mandeln spielen eine Schlüsselrolle in der Herzgesundheit. Sie besitzen eine positive Wirkung in puncto Cholesterin: sie senken den LDL-Spiegel und erhöhen das HDL-Cholesterin. Zahlreiche Studien weisen darauf hin, dass Mandeln sich positiv auf die Blutfettwerte sowie die Regulation des Blutzucker- und Insulinspiegels auswirken. Zudem wirken Mandeln präbiotisch und unterstützen somit eine gesunde Darmflora. Die braune Mandelhaut enthält sogenannte Flavonoide, die zu einer großen Gruppe pflanzlicher Schutzstoffe gehören, und auch in Tee, Obst und Gemüse vorkommen. Flavonoide können im Körper als Antioxidantien fungieren und Zellschädigungen vorbeugen. Und dass die gut geschützte Steinfrucht einiges für den Stoffwechsel der Nerven zu bieten hat, wusste bereits die bekannteste Vertreterin der Klosterheilkunde, Hildegard von Bingen. Fünf bis zehn Mandeln pro Tag waren ihre Empfehlung.




Bildquellen von oben nach unten: (c) mch67 / clipdealer.com, (c) plrang / sxc.hu, (c) aira / pixelio.de, (c) creativestoc / clipdealer.com, (c) Bruce Fritz / ars.usda.gov, (c) Andres Virviescas / sxc.hu, (c) chocolat0 / pixelio.de, (c) BirgitH / pixelio.de, (c) Rennekamp / pixelio.de, (c) Simone Hainz / pixelio.de, (c) Bredehorn.J / pixelio.de, (c) alfredo-9 / sxc.hu, (c) Barbara Eckholdt / pixelio.de, (c) Rosel Eckstein / pixelio.de, (c) sil007 / clipdealer.com, (c) sigrid rossmann / pixelio.de, (c) Angelina S. / pixelio.de, (c) Helmut J. Salzer / pixelio.de, (c) A.L / clipdealer.com, (c) vivilweb / clipdealer.com, (c) fahrwasser / clipdealer.com