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Sauerampfer – würziges Wildkraut

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Tipp der Woche


Veronika Werndle

Master of Science (Ernährungswissenschaftlerin)
10. Juni 2013



Aufgrund seiner einzigartigen Säure wurde Sauerampfer bereits im Altertum von Römern und Griechen hoch geschätzt. In Frankreich wird er heute noch für die beliebte Sauerampfersuppe vielerorts angebaut.

Das in Mittel- und Westeuropa beheimatete Wildkraut gehört zur Familie der Knöterichgewächse. Finden kann man die bis zu einem Meter hohe Pflanze auf feuchten Wiesen und Weiden, an Wegesrändern oder Bachufern. Vor der Blüte können die zarten Blätter des Wildgemüses gepflückt werden. Zu dieser Saison ist Sauerampfer auch auf dem Markt erhältlich. Im Frühjahr kann man das Würzkraut aber auch im eigenen Garten aussäen.

Mit ihrem säuerlichen Aroma verleihen die frischen Blätter des Sauerampfers vielen Gerichten eine exotische Note. Feingehackt würzen sie Nudeln, Salate, Saucen, Dips und Suppen. Gegart und gemischt mit Spinat oder Mangold ergänzen sie sich außerdem ideal mit Fisch, Omelett sowie Kalb- und Schweinefleisch. Auch für die Frankfurter Grüne Sauce stellt das Kraut eine essentielle Zutat dar. Die frisch zerkleinerten Blätter lassen sich zudem einfrieren oder in Öl einlegen.

Obwohl der Sauerampfer viele wertvolle Vitamine und Mineralstoffe enthält, sollte er nur in Maßen verzehrt werden. Denn die Blätter enthalten Oxalsäure, die bei übermäßigem Genuss die Aufnahme von Calcium im Körper beeinträchtigen kann. Diese kann zusammen mit Milch und Milchprodukten wie Sahne oder Käse etwas neutralisiert werden.




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