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Vorverarbeitete Lebensmittel: Convenience-Produkte

Geschnittene oder entkernte Obststücke im Glas, die klassische Tütensuppe oder das Gericht aus der Tiefkühltruhe – eines haben diese Produkte gemeinsam: Sie gehören zu den Convenience-Lebensmitteln. Was steckt dahinter?


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Carmen Menn

Diplom-Ökotrophologin (Ernährungs­wissenschaftlerin)
16. Mai 2016
Bild: (c) CGissemann / clipdealer.com

Komfortable Produkte

Convenience ist der englische Begriff für "Komfort" oder "Bequemlichkeit". Spricht man von Convenience-Lebensmitteln, so sind damit vorverarbeitete Produkte gemeint. Mindestens einen Zubereitungsschritt kann sich der Kunde dadurch sparen.

 

Unterscheidung nach Verarbeitungsgrad ...

Je nachdem, wie viel Zubereitung nach dem Kauf noch notwendig ist, werden die Convenience-Produkte unterteilt:

  • So gehören geschälte Kartoffeln oder zerlegtes Fleisch zu den küchenfertigen Lebensmitteln.
  • Die Tütensuppe ist ein mischfertiges oder garfertiges Produkt, dem nur noch Wasser und Hitze fehlen.
  • Das regenerierfertige Gericht braucht man nur noch in der Mikrowelle zu erhitzen.
  • Und dann gibt es noch die komplett verzehrfertigen Produkte.

 

... oder nach dem Haltbarmachungsverfahren

Da vorverarbeitete Lebensmittel schnell verderben, benutzen die Hersteller unterschiedliche Haltbarmachungsverfahren. Sie entziehen den Lebensmitteln Wasser, konservieren sie durch Hitze, kühlen sie oder frieren sie ein. So finden wir im Supermarkt:

  • Tiefkühlprodukte (TK-Produkte) wie Pizza oder Gemüsemischungen
  • Trockenprodukte wie Tütensuppen, Püree und Saucenpulver
  • Konserven wie Obst oder Gemüse in Dosen oder Gläsern
  • Verzehrfertiges im Kühlregal wie Salate, Desserts und Getränke

 

Die Verpackungsangaben helfen beim Differenzieren

Convenience-Produkte sind beliebt, aber nicht bei allen. Ein häufiger Vorwurf ist, dass sie Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe sowie viel Fett, Zucker und/oder Salz enthielten. Das kann sein, muss aber keineswegs; denn hier gibt es von Hersteller zu Hersteller große Unterschiede. Immer mehr von ihnen verzichten komplett auf Zusatzstoffe und achten auf die Energiebilanz. Mit einem Blick auf die Zutatenliste oder die Nährwertangaben wird dies schnell deutlich. In der Europäischen Union gibt es hierzu weitreichende gesetzliche Vorgaben.




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