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Ein gruseliger Abend: Halloween

Die Wurzeln des Halloweenfestes liegen in Irland. Dort wurde in der Nacht zum 1. November von keltischen Priestern der Sommer verabschiedet.


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Ursula Heid

Diplom-Ingenieurin (Haushalts- und Ernährungs­technik)
30. Oktober 2017
Bild: (c) mickeymousehouse64 / clipdealer.com

Ursprung

An diesem Abend, dem Jahreswechsel im keltischen Kalender, nahmen die Geister der Verstorbenen mit den Lebenden Kontakt auf, so glaubten die Menschen damals. Damit die Geister das eigene Haus verschonten, wurden vor den Häusern Speisen und Getränke aufgestellt, um die Toten zu besänftigen.

 

Name

Im Mittelalter versuchte die Kirche, den heidnischen Brauch mit einem christlichen Fest, Allerheiligen, zu verdrängen. Trotz dieser Bemühungen wurde das heidnische Fest weiterhin gefeiert. Irische Auswanderer verbreiteten den Brauch sogar bis nach Amerika, wo aus "All Hollow´s Eve" (Aller Heiligen Abend), wie der Vorabend des 1. November eigentlich heißt, im Laufe der Zeit das Wort "Halloween" wurde.

 

Fest

Heute ist Halloween ein Fest ohne spirituellen Hintergrund: Kinder verkleiden sich und ziehen von Haus zu Haus, um Süßigkeiten zu sammeln oder Streiche zu spielen. Auch Erwachsene haben dieses Fest für sich entdeckt und begehen diesen Abend mit Halloweenpartys, die mit gruseliger Dekoration und Speisen aufwarten.

 

Buffet

Um das Essen auf dem Halloween-Buffet gruselig erscheinen zu lassen, kann man auf gewöhnliche Lebensmittel zurückgreifen. Mit Lebensmittelfarbe verfremdet oder besonders dekoriert, erhalten z. B. Spaghetti, Lakritzschnüre und Makkaroni eine schaurige Note. Lychees oder Mozzarellakugeln können das Buffet ebenso bereichern wie Milchreis oder Zuckerwatte. Wichtig beim Essen für ein Halloween-Buffet sind vor allem die Anordnung und natürlich auch der gespenstische Name.

Tipp: Richtig gruselig wirkt das Essen erst bei entsprechend schummriger Beleuchtung.




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