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Steckrüben in der Gourmetküche

Tipp der Woche


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Uschi Buder

Diplom-Ökotrophologin (Ernährungs­wissenschaftlerin)
1. November 2010

Im sogenannten "Steckrübenwinter" 1916/17 mussten sich die Menschen fast ausschließlich von diesem Wurzelgemüse ernähren, da Nahrung knapp und die Kartoffelernte ausgefallen war. Nach zwei Kriegen wurde die Steckrübe schließlich für lange Zeit aus der Küche verbannt.

Inzwischen wird das nährstoffreiche Gemüse wieder sehr geschätzt. Es wird von September bis Mai geerntet und kommt so auch im Winter frisch auf den Tisch.

Traditionell kennt man die vielseitige Rübe im deftigen Eintopf zusammen mit Kartoffeln, Möhren und geräuchertem Fleisch. Sie schmeckt aber auch als Gemüsebeilage. Geraspelt im Salat bildet sie eine tolle Komposition mit Apfelstücken, Rosinen, Nüssen, Himbeeressig und Walnussöl. Ein Steckrübenpüree (mit etwas Butter und Muskat) oder eine Steckrübensuppe, abgeschmeckt mit etwas Curry und Sahne, bieten eine gelungene Abwechslung in der Winterküche.

Bevorzugen Sie beim Einkauf die kleineren Exemplare und denken Sie daran: Es gibt keine Reue beim Genuss des regionalen Wintergemüses!




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