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Feiern in Griechenland

Traditionen und Bräuche machen die Zeit zwischen dem 24. Dezember und 6. Januar in Griechenland zu einem besonderen Erlebnis.


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Hanna Ritter

Diplom-Ökotrophologin (Ernährungs­wissenschaftlerin)
18. Dezember 2017
Bild: (c) dimitriosp / clipdealer.com

Lange Zeit des Feierns

Die Weihnachtszeit beginnt in Griechenland am 24. Dezember und endet am 6. Januar. Besonders Kinder fiebern zwei speziellen Tagen entgegen: dem 24. und dem 31. Dezember. Die Kinder ziehen an diesen Tagen von Haus zu Haus und singen, begleitet von verschiedenen Instrumenten. Die Gesänge sollen Segen über das Haus und den Bewohnern Glück bringen. Als Dank dafür erhalten sie Obst, Süßigkeiten oder ein spezielles Gebäck mit dem Namen Christopsomo. Hierbei handelt es sich um ein spezielles Weihnachtsbrot aus Hefeteig. Es ist nur leicht süß und mit einem Kreuz aus Teig dekoriert.

 

Kulinarisches am 25. Dezember

Dieses Datum stellt auch das Ende der 40-tägigen Fastenzeit dar. Familie und Freunde treffen sich zum Essen, Feiern und gemütlichen Beisammensein. Das am häufigsten gereichte Festmahl ist der gefüllte Truthahn.

Auch hier darf Weihnachtsgebäck nicht fehlen, klassischerweise werden Melomakarona gereicht, eine Art Mandelplätzchen. Diese Plätzchen werden in Honigsirup getränkt und in gehackten Mandeln gewälzt.

 

Vasilopita – Glück fürs neue Jahr

Vasilopita ist ein Kuchen, der traditionell zu Silvester gegessen wird. Im Kuchen wird eine Münze eingebacken und wer die Münze in seinem Kuchenstück findet, wird im neuen Jahr besonders viel Glück haben.

Am 1. Januar bekommen die Kinder endlich ihre Geschenke. Der Heilige Vassilius legt sie in der Nacht vor ihr Bett. So die alte Tradition. Heutzutage bekommen die Kinder ihre Geschenke oft schon am 24. oder 25. Dezember. Am 6. Januar werden die Häuser gesegnet und die Weihnachtszeit geht zu Ende.

 

Vasilopitta zum Backen zu Hause

Aus 230 Gramm Butter, 300 Gramm Zucker, 375 Gramm Mehl, 6 Eiern, einem halben Päckchen Backpulver, 250 ml warmer Milch und etwas Zitronensaft einen Rührteig herstellen.

Den Teig in eine gefettete Form mit ca. 26 cm Durchmesser füllen. Bei 180 Grad für 20 Minuten backen, 50 Gramm gestiftelte Mandeln über den Kuchen streuen und weitere 25 Minuten backen (Stäbchenprobe!).

In den fertigen Kuchen einen kleinen Schnitt machen und eine saubere Münze darin verstecken. Mit Zucker bestreuen, damit man den Einschnitt nicht sieht. Das jüngste Familienmitglied bekommt das erste Stück.




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