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Festtage ohne Reue

Einladungen aus dem Freundeskreis, die Weihnachtsfeier der Abteilung, Wichteln im Sportverein, der selbstorganisierte Weihnachtsbasar in der Nachbarschaft – immer gibt es einen Anlass, um in der Vorweihnachtszeit gemeinsam Zeit zu verbringen. Unweigerlich mit dazu gehören Lebkuchen, Spekulatius, Glühwein, Feuerzangenbowle, Weihnachtsgans und andere Leckereien.


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Wiebke Strassemeyer

Master of Science (Ernährungs­wissenschaftlerin)
18. Dezember 2017
Bild: (c) katyjay / clipdealer.com

Nüsse, Orangen und Zartbitterschokolade

Da bleibt das eine oder andere Kilo mehr auf den Hüften zurück und es werden gute Vorsätze für das neue Jahr gefasst. Dabei schließen sich Genuss und Gesundheit auch in der Weihnachtszeit nicht aus.

Insgesamt sollten Sie darauf achten, sich ausgewogen zu ernähren und viel Obst und Gemüse zu sich zu nehmen. Es gibt auch traditionell weihnachtliches "Superfood", welches Ihr Immunsystem in der nass-kalten Jahreszeit stärkt. Dazu gehören beispielsweise Orangen und Clementinen, die wertvolles Vitamin C liefern, Wal- und Haselnüsse, die Omega-3-Fettsäuren und Ballaststoffe enthalten und ab und zu ein Stück Zartbitterschokolade, welcher positive Effekte auf Herz und Kreislauf zugesprochen werden.

 

Weihnachtstraditionen genießen

Doch nur weil im Weihnachtsgebäck und dem deftigen Essen einige Kalorien warten – Verbote sollten Sie sich trotzdem nicht erteilen. Meistens endet dies in Trotzreaktionen und völliger Aufgabe der Vorsätze. Gönnen Sie sich stattdessen bewusst ein Stück vom Christstollen oder Schokolade aus dem Adventskalender und genießen Sie es.

Wenn Sie Ihre Weihnachtskekse selbst backen, können Sie bestimmen, welche Zutaten in welchen Mengen enthalten sind. Nicht allzu kalorienreich sind zum Beispiel klassische Zimtsterne oder Hafer-Nuss-Taler. Letztere enthalten viele Ballaststoffe, sind praktisch als Snack zwischendurch und tragen dennoch den typischen Geschmack der Adventszeit in sich.

 

Bewegung an der frischen Luft

Wie auch sonst sollten Sie Ihr Körpergefühl beachten und aufhören zu essen, bevor der Magen drückt. Und sollten Sie doch einmal über die Stränge geschlagen haben, bewegen Sie sich! An den Festtagen hilft es, stramme Spaziergänge oder andere Aktivitäten im Freien zwischen den Mahlzeiten einzuplanen. Ausdauersport lässt das Hüftgold erst gar nicht heranwachsen und kurbelt den Stoffwechsel an.




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