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Essen bei Erkältung (Teil 2)

Laufende Nase, Husten, Kopfschmerzen – das sind die typischen Symptome einer Erkältung. Mit der richtigen Ernährung kann man Erkältungen vorbeugen oder auch die lästigen Symptome lindern.


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Ursula Heid

Diplom-Ingenieurin (Haushalts- und Ernährungs­technik)
27. November 2017
Bild: (c) khunaspix / clipdealer.com

Ingwer

Die ätherischen Öle im Ingwer, die Gingerole, ähneln in ihrer Struktur der Acetylsalicylsäure und werden daher auch "Aspirin der Natur" genannt. Die schleimlösende, entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung entfaltet sich am besten im Tee. Dazu wird frischer Ingwer mit heißem Wasser aufgegossen. Vorbeugend kann Ingwer auch als Gewürz im Essen eingesetzt werden.

 

Zwiebel

Ein weiteres Hausmittel bei Erkältung ist die Zwiebel. Das ätherische Öl Alliin unterstützt das Immunsystem, das Flavonoid Quercetin wirkt antibakteriell und antiviral. Und es wird durch Hitze nicht zerstört, so dass auch eine Zwiebelsuppe heilende Wirkung entfaltet.

 

Knoblauch

Auch Knoblauch fügt sich in die Liste der bekannten Hausmittel ein. Der Inhaltsstoff Allicin wirkt vor allem gegen Bakterien und Pilze, die gegen manche Medikamente Resistenzen entwickelt haben.

 

Rote Bete

Der rote Farbstoff in der Roten Bete, Betanin, hat es in sich: Das Polyphenol wirkt stark entzündungshemmend. Roh oder auch bei schonender Garung in der Schale bleibt Betanin erhalten und kann seine Wirkung voll entfalten.

 

Kohl und grünes Blattgemüse

Neben einem hohen Vitamin-C-Gehalt enthalten grüne Gemüsesorten auch Vitamin E, das die Zellen schützt und das Immunsystem stärkt. Darüber hinaus wirken die Inhaltsstoffe der Kohlarten antioxidativ und dadurch auch entzündungshemmend.

 

Scharfe Lebensmittel

Auch bei gesunden Menschen führt scharfes Essen dazu, dass die Durchblutung gefördert wird. Verantwortlich dafür ist Capsaicin, das im Körper Neuropeptide freisetzt. Mit scharfen Lebensmitteln kann man die Beschwerden einer verstopften Nase lindern.

 

Honig

Die antibakterielle Wirkung von Honig ist allgemein bekannt. Verantwortlich dafür ist ein hitzeempfindliches Enzym. Daher sollte Honig am besten pur oder als Brotaufstrich verwendet werden. In der heißen Milch mit Honig, die vor allem bei Reizhusten gern verabreicht wird, wird das Enzym leider zerstört.




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