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Was heißt eigentlich ... Cholesterinspiegel?

Tipp der Woche


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Silvia Zimmerer

Master of Science (Haushalts- und Ernährungs­wissenschaftlerin)
20. November 2017

Cholesterin (richtiger: Cholesterol) ist ein lebenswichtiger Baustoff in unserem Körper und hat dort allerlei biologische Funktionen. Cholesterin gehört zu den Blutfetten und stellt u.a. eine Vorstufe für Hormone dar, ist wesentlicher Bestandteil der Zellmembranen und Ausgangsprodukt für Gallensäuren.

Unser Körper bildet deshalb selbst Cholesterin. Mit dem Genuss tierischer Lebensmittel gelangt ebenfalls Cholesterin in den Körper. Bei einem gesunden Menschen unterliegen die Aufnahme und die Eigenproduktion einem Regelmechanismus, der die Menge des Cholesterins im Gleichgewicht hält.

Bei einer Blutuntersuchung lässt sich die Höhe des Cholesterins im Blut messen. Man misst dabei das Gesamt-Cholesterin, das LDL (Low Density Lipoprotein) und das HDL (High Density Lipoprotein). Diese drei Parameter stehen für den Cholesterinspiegel. Als risikobehaftet gelten ein erniedrigter HDL-Wert ("gutes Cholesterin") sowie entsprechend ein erhöhter Gesamtcholesterin-HDL-Quotient. Die so gemessenen Werte zeigen an, ob Störungen im Fettstoffwechsel bestehen.

Wichtig: Erhöhte Werte können ein Risiko für Erkrankungen wie Diabetes oder Atherosklerose (umgangssprachlich: "Arterienverkalkung") darstellen.




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