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Was heißt eigentlich ... gefriergetrocknet?

Tipp der Woche


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Ellen Ewen

Diplom-Ökotrophologin (Ernährungs­wissenschaftlerin)
30. Oktober 2017

Die Gefriertrocknung ist ein schonendes Trocknungsverfahren, das in ganz verschiedenen Bereichen angewendet wird und der Verlängerung der Haltbarkeit von Produkten durch Entzug von Wasser dient. Zum Einsatz kommt diese meist industriell eingesetzte Methode z.B. bei Lebensmitteln und Medikamenten.

Bei diversen Lebensmitteln ist Gefriertrocknung die reguläre Verarbeitungsform. Dazu zählen fruchtige Lebensmittel, aber auch herzhafte wie Gemüse oder Fleisch. Nicht geeignet sind hingegen Lebensmittel mit vielen Kohlenhydraten wie Brot oder Kuchen. Typische Lebensmittel, die gefriergetrocknet angeboten werden, sind löslicher Kaffee (Granulat) oder Gewürze und Kräuter.

Je nach Lebensmittel kann die Gefriertrocknung bis zu 24 Stunden in Anspruch nehmen; sie ist verhältnismäßig teuer. Aber: Andere Trocknungsverfahren (z. B. bei Dörrobst) beinhalten eine große Hitzeeinwirkung. Hierdurch werden Struktur und Inhaltsstoffe des behandelten Lebensmittels beeinträchtigt. Gefriertrocknung gilt als das schonendste Trocknungsverfahren und schützt vor Geschmacks- und Strukturverlust.




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