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Was bedeutet Trockenmasse?

Tipp der Woche


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Silvia Zimmerer

Master of Science (Haushalts- und Ernährungs­wissenschaftlerin)
4. September 2017

"Trockenmasse" beschreibt denjenigen Bestandteil einer Substanz, der nach dem Entfernen von Wasser übrigbleibt.

Im Alltag begegnet uns der Begriff am häufigsten bei Käse. So findet sich auf Käseverpackungen der Hinweis "Fett i. Tr." (Fett in der Trockenmasse). Mit dieser Angabe wird der Fettgehalt von Käse ausgewiesen. Man versteht darunter den Massenanteil des Fettes an der Trockenmasse des Käses – das sind alle Käsebestandteile ohne Wasser.

Zum Hintergrund: Käse braucht Zeit zum Reifen und wird deshalb gelagert. Während dieser Reifezeit verliert er Wasser, welches verdunstet. Würde sich der Fettgehalt auf den ganzen Käse mit Wassergehalt beziehen, müsste der anteilige Fettgehalt also laufend geändert werden. Je nach Käsesorte sind die Fettgehalte in der Trockenmasse unterschiedlich.

Der Begriff spielt auch noch in anderen Kontexten eine Rolle, zum Beispiel bei der Zuckerherstellung: Hier spricht man von Zuckergehalt in der Trockenmasse (fast 100 Prozent).




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