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Skyr – zwischen Magerquark und Joghurt

Ein isländisches Milchprodukt erobert den deutschen Markt: Skyr ist fettarm und proteinreich mit lecker-cremiger Konsistenz.


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Tabea Dorendorf

Master of Science (Ernährungs­wissenschaftlerin)
14. August 2017
Bild: (c) diamant24 / clipdealer.com

Isländisches Milchprodukt mit Tradition

Die Zahl der aus Milch hergestellten Lebensmittel ist riesig. Im Laufe der Zeit fanden viele ausländische Milchprodukte ihren Weg auf hiesige Speisepläne. So zum Beispiel Joghurt als traditionelles Milchprodukt aus dem Balkan, Kefir als ursprünglich russische Spezialität und Lassi als indisches Joghurtgetränk.

Nun ist mit Skyr aus Island ein neuer Hype ausgebrochen. Laut einer Legende wurde er vor über tausend Jahren von den Wikingern erfunden, die nach Wegen suchten, Milch haltbar zu machen.

 

Fettarm, proteinreich, lecker

Skyr ähnelt in seiner Zusammensetzung dem hiesigen Magerquark. Die Herstellung erfolgt aus entrahmter Kuhmilch, die mithilfe bestimmter Bakterienkulturen und Labenzym dickgelegt wird. Nach der Dicklegung wird die Molke abgetrennt und die übrige Masse aufgeschlagen.

Mit meist 0,2 Prozent Fettgehalt ist Skyr sehr fett- und deshalb auch kalorienarm. Gleichzeitig sind der Proteingehalt mit rund elf Prozent sowie der Calciumgehalt mit etwa 150 Milligramm pro 100 Gramm recht hoch. Die Konsistenz von Skyr ist cremig, so dass man ihn beispielsweise mit Cornflakes oder Haferflocken genießen kann.

 

Pur oder mit Früchten genießen

Neben dem puren Genuss schmeckt Skyr besonders lecker in Kombination mit Früchten. Im Handel sind derzeit verschiedene Kombinationen aus Skyr und Fruchtzubereitungen wie Kirsche, Aprikose oder Sanddornbeere zu finden. Daneben werden auch Varianten mit Honig oder Vanille angeboten.

Genießen können Sie Skyr aber auch in vielen leckeren Dips, Saucen und Füllungen, die sich mithilfe des isländischen Traditionsproduktes kreieren lassen.




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