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Kleine Mahlzeit in der Schüssel: Gyudon

Ein sättigendes und günstiges Mittagessen in Japan ist Gyudon. Das ist Reis mit Rindfleisch und traditionell einem rohen oder halbgekochten Ei. Es gibt Schnellrestaurants, die sich auf dieses Gericht spezialisiert haben.


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Ursula Heid

Diplom-Ingenieurin (Haushalts- und Ernährungs­technik)
31. Juli 2017
Bild: (c) nontoxicguy / clipdealer.com

Namensgebung

Gyudon ist ein Gericht aus der Donburi-Familie: Eine Schüssel Reis wird mit einer weiteren Zutat bedeckt und mit Sauce verfeinert. Der Name setzt sich aus "gyu", der Abkürzung für das japanische "gyuniku" (Rindfleisch), und "don" für Donburi zusammen.

Neben der Variante mit Rindfleisch gibt es auch solche mit Schweinefleisch ("Butadon"), Tofu ("Mabodon"), mit Eiern und Hühnchen ("Oyakodon") oder auch Lachsrogen ("IIkuradon").

 

Geschichtliches

Entstanden sind die nicht-vegetarischen Donburi-Varianten im 19. Jahrhundert, als sich Japan dem Westen gegenüber öffnete und unter anderem auch tierische Produkte in den Speiseplan aufnahm.

Das erste Gyudon-Restaurant wurde bereits 1899 auf dem Fischmarkt Tokios eröffnet.

 

Zutaten

Für Gyudon benötigt man Reis, zartes Rindfleisch (nicht zu mager) und ein Ei. Variationen für das Topping gibt es viele: Gekrönt wird das Gericht zum Beispiel mit Kimchi, verschiedenen Käsesorten oder auch Wasabi und Süßkartoffel.

 

So gelingt es

  • Zunächst die für vier Personen gewünschte Menge Reis aufsetzen.
  • Dann werden 5 Zwiebeln in Streifen und etwa 700 Gramm dünn geschnittenes Rindfleisch (idealerweise vom Hals) in mundgerechte Stücke geschnitten.
  • 300 ml Dashi-Brühe zum Kochen bringen und die Zwiebeln darin 3 bis 4 Minuten garen.
  • 4 Esslöffel Sojasauce, 3 Esslöffel Zucker und 2 Esslöffel Sake in die Brühe geben und wieder köcheln lassen.
  • Zum Schluss das Rindfleisch zugeben und etwa 3 Minuten mitkochen. Dann wird das Fleisch mitsamt Sauce über den gekochten Reis gegeben.
  • Wer mag, kann noch ein rohes Ei darüber geben und mit dem Rest vermengen.




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