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Toastbrot – zum Rösten gemacht

Das rechteckige Kastenbrot aus Weizenmehl wird meist in Scheiben geschnitten und geröstet. Durch das Erhitzen wandeln sich die hellen, weichen Schnitten zu hellbraunen, knusprigen Toasts mit dem typischen Röstaroma.


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Carmen Menn

Diplom-Ökotrophologin (Ernährungs­wissenschaftlerin)
26. Juni 2017
Bild: (c) bhofack2 / clipdealer.com

Butter-, Vollkorn- oder Mehrkorntoast

Wer heute im Lebensmittelhandel am Toastbrot-Regal steht, hat die Qual der Wahl. Mehrere Hersteller bieten verpackte und geschnittene Toastbrote in verschiedenen Rezept-Varianten und Packungsgrößen an. Es gibt Buttertoast, Vollkorntoast und Mehrkorn- oder Saatentoastbrote mit mindestens drei Getreidearten.

Das war nicht immer so, denn in Deutschland wurde Toastbrot erst in den 1950er Jahren populär. Deutsche Gerätehersteller und amerikanische Weizenproduzenten warben damals gemeinsam für die "praktische" Brotmahlzeit mit dem Brot aus Weizenmehl, Milch, Fett und Zucker. Erst in den 1980er Jahren gab es dann den ersten Toast mit Vollkornmehl.

 

Lagerung

Verkauft wird Toastbrot meist geschnitten und in Folienbeuteln verpackt. Damit das Brot zu Hause nicht an Geschmack verliert und möglichst lange frisch bleibt, legen Sie es am besten in der geschlossenen Verpackung an einen dunklen, kühlen, trockenen Ort. Aber möglichst nicht in den Kühlschrank, denn dort verliert das Brot an Aroma. Sollten Sie an Ihrem Toastbrot Schimmel entdecken, muss leider der ganze Laib verworfen werden, da sich die Sporen schnell im ganzen Brot ausbreiten.

Tipp: Wer nur gelegentlich eine Scheibe Toastbrot isst, legt das frische Toastbrot am besten ins Gefrierfach. Die gefrorenen Scheiben halten dort länger und lassen sich ganz normal im Toaster rösten.

 

Einfache Rezepte

Toastbrot eignet sich sehr gut für schnelle, einfache Snacks. Der berühmteste ist wohl der "Toast Hawaii", eine mit Käse überbackene, mit Schinken und Ananas belegte Scheibe geröstetes Toastbrot.

Heute sind eher "American Sandwiches" populär: halbierte Scheiben Toast, auf denen unterschiedliche Zutaten geschichtet sind. Toastscheiben eignen sich zudem gut für die Zubereitung von "Armen Rittern", eine einfache Süßspeise. Mit einem Sandwich-Toaster kann man Toastscheiben zu dreieckigen, mit Käse und anderen Zutaten gefüllten Sandwiches zusammenbacken.

Tipp: Übriggebliebene Toastscheiben eignen sich sehr gut für die Herstellung von Croûtons oder als Volumen bringende Zutat in Frikadellen.




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