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Verwöhnkost für die Leber

Die Leber hat es schwer: Täglich muss sie den Körper reinigen von Umweltschadstoffen, Krankheitserregern und vielen anderen Substanzen, die den Körper über kurz oder lang schädigen. Umso mehr lohnt es, der Leber bei ihrer Arbeit zu helfen und sie dadurch fit und gesund zu erhalten.


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Manuela Marin

Diplom-Ökotrophologin (Ernährungs­wissenschaftlerin)
10. Juli 2017
Bild: (c) studiograndouest / clipdealer.com

"Natur pur" entlastet

Bioprodukte bieten günstige Voraussetzungen für das wichtige Entgiftungsorgan, da sie kaum mit Dünge- und/oder Spritzmitteln in Berührung kommen. Es ist auch sinnvoll, Lebensmittel zu bevorzugen, die aus der Umgebung stammen sowie Obst und Gemüse nach Saison einzukaufen. Regionale und saisonale Nahrungsmittel werden unter optimalen Bedingungen erzeugt und vermarktet. So können sie mit weniger Hilfsmitteln auskommen.

 

Bitterstoffe: Freunde der Leber

Bitterstoffe aus verschiedenen Gemüsen, Salaten und Kräutern verbessern die Beweglichkeit und Elastizität der Schleimhäute aller Verdauungsorgane. Gleichzeitig wird die Produktion von Verdauungssäften angeregt. Auf diese Weise wird die Nahrung besser ausgenutzt und enthaltene Giftstoffe schneller ausgeschieden.

Unter den Gemüsen sind vor allem Artischocken reich an Bitterstoffen. Bei den Salaten finden sich entsprechende Substanzen in Chicorée, Radicchio, Endiviensalat und Löwenzahn. Bei den Kräutern und Gewürzen sind insbesondere Kurkuma, Ingwer, Liebstöckel, Fenchel, Kümmel, Koriander, Rosmarin, Thymian, Anis und Salbei gut für den Leberstoffwechsel. Sie können bei der Zubereitung von Speisen oder als Teeaufgüsse verwendet werden.

 

Tipp

Verwöhnen Sie Ihre Leber neben einer vollwertigen Ernährung durch Bewegung, möglichst an frischer Luft. Schon ein kleiner Spaziergang fördert die Sauerstoffaufnahme und die Durchblutung. So können Sie die Regenerationsleistung der Leberzellen verbessern.




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