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Mexikanische Küche – ein Feuerwerk für die Sinne

Mexikanisch essen und kochen ist im Trend, denn der würzig-scharfe Chiligeschmack begeistert die Deutschen. Doch die in der mittelamerikanischen Tradition beheimatete Küche kann mehr und es lohnt sich, ihre exotische Vielfalt zu entdecken.


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Manuela Marin

Diplom-Ökotrophologin (Ernährungs­wissenschaftlerin)
8. Mai 2017
Bild: (c) ccat82 / clipdealer.com

Mayaküche mit spanischem Pep

Die Mayas aus dem Südosten des Landes aßen Fisch, Wild, Kürbis, Bohnen und vor allem Mais. Das gelbe Gemüse war so bedeutend für die mexikanischen Ureinwohner, dass sie einen "Maisgott" für eine gute Ernte anbeteten. Die spanischen Eroberer brachten neue Geschmackserlebnisse mit und machten Reis, Oliven, Wein, indische Gewürze und Rindfleisch zu festen Bestandteilen der heutigen abwechslungsreichen Küche.

Die Vielfalt der traditionsreichen Lebensmittel Mexikos spiegelt sich in den unterschiedlichsten Zubereitungsarten und Angebotsformen wider: Neben frisch ausgebackenen Speisen gibt es stundenlang Geröstetes, simple Eintöpfe oder auch liebevoll verzierte Fischgerichte.

 

Zwischen Mais und Kaktusblättern

Maismehl ist die Grundlage für die beliebten Fladen wie Tortillas, Tacos, Tostadas, Tamales und Enchiladas, die solo oder gefüllt serviert werden. Bereits die Ureinwohner bereicherten die Maisküche durch scharfe Gewürze, Schoten und Kräuter. Im Mittelpunkt stehen die Chilischoten, deren Geschmacksnoten für Mexikaner klar unterscheidbar sind und nicht nur scharf, sondern auch fruchtig, rauchig oder sogar süßlich sein können.

Ein zentraler Bestandteil der mexikanischen Küche sind Bohnen in einer für uns unbekannten Vielfalt: Schwarze, braune, rote, weiße und gefleckte Exemplare in ganz unterschiedlichen Größen werden für Suppen- und Eintopfgerichte, aber auch zum Braten verwendet.

Ein Traditionsgericht in Mexiko ist ohne Salsa, eine zumeist sehr würzige bis scharfe Sauce, kaum denkbar. Im Mittelpunkt dieser Spezialität stehen Tomaten und Tomatillos, die an grüne Tomaten erinnern, aber mit der Kap-Stachelbeere verwandt sind.

Die Farbenpracht der mexikanischen Küche ist unbeschreiblich, nicht zuletzt durch das reichhaltige Obstangebot: Mangos, Papayas, Ananas, Bananen und auch Kaktusblätter werden frisch oder auch gekocht als Dessert angeboten. Auch diesen Früchten verleiht die Limette ihre unverwechselbar frische Note.




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