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Die Rhön ist schön – und lecker!

Ein Ausflug in die Rhön lohnt sich nicht nur wegen der atemberaubenden Landschaft. Auch die Rhöner Spezialitäten sollte man sich nicht entgehen lassen.


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Barbara Beil

Bachelor of Science (Ernährungs­wissenschaftlerin)
1. Mai 2017
Bild: (c) ryzhkov86 / clipdealer.com

Beliebtes Ausflugsziel

Das Mittelgebirge, das sich über Teile Bayerns, Hessens und Thüringens erstreckt, ist den meisten wohl als (ent-)spannender Ort für Wanderungen, Wintersport oder Sommerrodelbahnfahrten bekannt.

Die Wasserkuppe – Hessens höchster Berg – ist nur einer der zahlreichen Aussichtspunkte, welche einen tollen Ausblick auf Wälder und Seen bieten. Den nach der Wanderung aufkommenden Hunger stillen die Rhöner Delikatessen.

 

Rhönforelle

Die vielen Gewässer sind nicht nur ein schöner Anblick; viele von ihnen dienen auch zur Aufzucht der bekannten Rhönforelle. Einige der Seen können zum Angeln genutzt werden, um den fettarmen Fisch selbstgefangen und frisch zu genießen. Er wird gerne paniert oder mit Kräutern gefüllt im Ofen zubereitet und mit Salzkartoffeln serviert.

 

Rhönschaf

Eine Delikatesse und gleichzeitig regionales Maskottchen ist das Rhönschaf mit dem charakteristischen schwarzen Kopf. Mitte des 20. Jahrhunderts noch vom Aussterben bedroht ist es mittlerweile aus der Rhön nicht mehr wegzudenken. Das zarte, magere Fleisch hat einen milden Geschmack. Die typische Lammnote weicht einer tollen Würze, bedingt durch die Kräuter und Gräser, die die draußen gehaltenen Tiere verspeisen.

Die verschiedenen Fleischstücke können z.B. als Braten, Steak oder Schmorgericht zubereitet und mit Thymian und Rosmarin verfeinert werden. Eine etwas zeitaufwändige, aber lohnende Zubereitungsart der Lammkeule stellt das Garen bei Niedrigtemperatur dar. Dazu wird die Keule nach dem Anbraten für bis zu 10 Stunden bei 65 Grad gegart. Eine weitere Garzeit von einer Stunde bei 100 Grad schließt sich an.




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