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Hot Pot – winterliches Vergnügen

Brühen und Suppen erfreuen sich vor allem in den Großstädten immer größerer Beliebtheit, insbesondere im Winter: Sie sind heiß, lecker, sehr abwechslungsreich und voller wertvoller Vitalstoffe.


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Manuela Marin

Diplom-Ökotrophologin (Ernährungs­wissenschaftlerin)
6. Februar 2017
Bild: (c) szefei / clipdealer.com

Chinesische Wurzeln

Der "heiße Pott", auch Feuertopf genannt, kam ursprünglich aus der Mongolei nach China und hat eine über 1000-jährige Tradition. Heute wird er auch oft als chinesisches Fondue bezeichnet.

Die Idee ist dieselbe geblieben: Familie und Freunde sitzen zusammen um einen Topf Brühe – manchmal auch nur heißes Wasser – und tauchen Gemüse- und dünne Lamm- oder Rindfleischstreifen für wenige Sekunden in die heiße Flüssigkeit. Leckere Dips machen das Gargut zur Köstlichkeit.

 

Nichts ist unmöglich

Ein Kennzeichen des Hot Pots ist sein Variantenreichtum, denn auch Salatstreifen, Eier, Tofu, Nudeln, Fleischbällchen und Fischstückchen können in der Brühe ohne Weiteres zubereitet werden.

 

Geballte Power

Schon in der Brühe stecken viele wertvolle Nährstoffe. Da sie zumeist auf ausgekochten Knochen basiert, enthält sie viel wertvolles Zink, das vor allem in der Erkältungszeit wichtig ist. Frische und getrocknete Kräuter liefern weitere Vitalstoffe, wie die Mineralien Eisen, Kalium, Magnesium und die Vitamine C, B2 und Folsäure. Beliebte Gewürze sind vor allem Koriander und Minze, die Magen und Darm beruhigen. Ingwer und Chili aktivieren den Stoffwechsel und sorgen für die innere Wärme.

Die in der Brühe gegarten frischen Zutaten sorgen darüber hinaus für ausreichende Mengen an Eiweiß, Kohlenhydraten und wertvollen Fetten. So wird der Feuertopf zur ausgewogenen Komplett-Mahlzeit.

 

Tipp

Im Asia-Regal gibt es viele leckere Fertigbrühen, die zwischendurch nicht nur schnell für wohlige Wärme sorgen, sondern auch die durch trockene Heizungsluft entstehenden Flüssigkeitsverluste ausgleichen können.




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