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Ernährung bei Sodbrennen – darauf sollte man achten

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Sodbrennen ist nicht nur unangenehm, sondern auch gefährlich. Eine gezielte Ernährungsumstellung kann Linderung bewirken.


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Tabea Dorendorf

Master of Science (Ernährungswissenschaftlerin)
16. Januar 2017



Was ist Sodbrennen?

Etwa 15 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in den westlichen Industrienationen leiden an der Volkskrankheit Sodbrennen. Dabei kommt es zu einem Rückfluss der Magensäure in die Speiseröhre. Dort wiederum kann die Säure Reizungen und Entzündungen hervorrufen, die im schlimmsten Fall zu Geschwüren führen.

 

Wie entsteht Sodbrennen?

Sodbrennen kann verschiedene Ursachen haben. Ein nicht richtig funktionierender Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre kann ebenso der Grund sein wie ein Zuviel an Magensäure. Manchmal liegt das an genetischer Veranlagung, oftmals ist aber auch die Ernährungs- und Lebensweise ausschlaggebend: Fettreiche Mahlzeiten beispielsweise führen zu einer verstärkten Magensäureproduktion, Übergewicht begünstigt den Rückfluss in die Speiseröhre.

 

Was kann man dagegen tun?

Um sporadisch auftretendes Sodbrennen in den Griff zu bekommen, gibt es gut umsetzbare Ernährungs-Tricks. Wichtig ist, statt zwei großen Mahlzeiten lieber vier oder fünf über den Tag verteilte kleine Portionen zu sich zu nehmen. Diese sollten möglichst fettarm sein, dafür aber reichlich Protein enthalten. Leckere Menükombinationen dieser Art gibt es viele: Hühnchen mit Kartoffeln, Haferflocken mit fettarmem Joghurt, Salat mit Putenstreifen oder auch Kräuterquark auf Knäckebrot. Es ist außerdem ratsam, zwischen der letzten Mahlzeit und dem Zubettgehen einen Abstand von mehreren Stunden einzuhalten.

Vorsicht ist bei Zitrusfrüchten und -säften sowie scharfen Gewürzen geboten. Auch Alkohol sollte nach Möglichkeit gemieden werden. Ein Glas warme Milch kann dagegen erfahrungsgemäß Linderung schaffen.

Besteht Übergewicht, so kann eine "leichte" und ausgewogene Ernährung helfen, überflüssige Pfunde loszuwerden.




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