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Fruchtzucker (Fruktose) – eine Frage der Menge

Ein kompletter Verzicht auf Obst und Gemüse? Meistens ist dies auch bei Fruktose-Unverträglichkeit nicht notwendig. Hilfreich ist es, diejenige Fruchtzuckermenge zu kennen, die der eigene Körper gut verträgt.


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Ingeborg Fischer-Ghavami

Diplom-Ökotrophologin (Ernährungswissenschaftlerin)
14. März 2016
Bild: (c) GennadiyShel / clipdealer.com

Fruktose- und Sorbitgehalt von ausgewählten Lebensmitteln

100 Gramm der folgenden Lebensmittel enthalten so viel Gramm Fruktose und Sorbit:

FruktoseSorbit
Obst
Rosinen33,20,9
Apfel7,30,4
Weintrauben7,00,1
Birne6,82,1
Banane3,40,0
Orange2,60,0
Erdbeere2,30,0
Nektarine1,70,8
Mandarine1,30,0
Gemüse
Paprika rot3,70,0
Tomate1,40,0
Karotte/Mohrrübe0,80,0
Gurke0,80,0
Erbsen0,10,0
Spinat0,10,0
Getränke
Apfelsaft6,40,6
Limonade4,80,0
Orangensaft2,50,0

 

Individuell verträgliche Menge kennenlernen

Bei einer Fruchtzucker-Schlechtverträglichkeit dauerhaft auf Obst und Gemüse zu verzichten, ist in aller Regel nicht notwendig. Nach einer zwei- bis dreiwöchigen Phase des Verzichts auf fruktose- und sorbithaltige Lebensmittel kann die Menge an Fruchtzucker, die täglich verzehrt wird, schrittweise gesteigert und so die persönliche Toleranzschwelle festgestellt werden. Häufig reicht es schon aus, auf besonders fruktose- und sorbithaltige Lebensmittel in großen Mengen zu verzichten.




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