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Gurken – vielfältig eingelegt

Eingelegte Gurken gehören zu den Sauerkonserven. Je nach Verarbeitung sind sie unter verschiedenen Verkehrsbezeichnungen im Handel zu finden: Es gibt Salzgurken, Gewürzgurken, Senf- und Honiggurken.


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Carmen Menn

Diplom-Ökotrophologin (Ernährungs­wissenschaftlerin)
23. November 2015
Bild: (c) rezkrr / clipdealer.com

Gewürz- und Salzgurken

Gewürzgurken werden aus ganzen, gerade gewachsenen, drei bis 18 cm langen Einlegegurken hergestellt. Die Verarbeiter verwenden unreif geerntete Einlegegurken, waschen diese und sortieren sie nach Größe, Krümmung und Dicke. Anschließend kochen sie die Gurken in einem Sud ein. Dieser besteht aus Wasser, Essig, Senfkörnern und Salz. Auch die Zugabe von Gewürzen und Kräutern, verschiedenen Zuckerarten und Süßungsmitteln oder natürlichen Aromen ist erlaubt.

Aus mittelgroßen Exemplaren lassen sich auch Salzgurken herstellen. Dazu werden die Gurken mit einer Salzlake bedeckt, einer natürlichen Milchsäuregärung unterzogen und anschließend pasteurisiert. Die Salzlake enthält meist Dillkraut und weitere Zutaten wie Gewürze, Knoblauch oder Zwiebeln.

 

Senf- und Honiggurken

Als Rohware für die Weiterverarbeitung zu Senf- und Honiggurken benutzen die Hersteller 30 cm bis 50 cm lange reife Schälgurken. Die Gurken werden gewaschen, geschält und in kleine Würfel geschnitten. Abgefüllt in Gläser und bedeckt mit einem Sud aus Essig, Senfkörnern, Zucker, Salz und eventuell weiteren Zutaten erfolgt eine Pasteurisierung.

Honiggurken unterscheiden sich lediglich durch die Zusammensetzung des Suds von den Senfgurken, da sie einen wahrnehmbaren Honiggeschmack aufweisen sollen.

 

Gewürzgurken in der Küche

Gewürzgurken sind ein beliebtes Fingerfood, dienen als würzende Zutat oder Dekoration. Sie bringen, in kleine Würfel geschnitten, einen frischen Geschmack in Kartoffel-, Nudel- und Heringssalate oder Quarkdipps. In Fächer oder Scheiben geschnitten dekorieren Gewürzgurken kalte Platten und angerichtete Speisen. Auch in der warmen Küche finden Gewürzgurken Verwendung, zum Beispiel als Füllung von Rouladen, als Zutat von Labskaus, in der osteuropäischen Soljanka-Suppe oder als Belag auf einem Hamburger. Tipp: Den Gewürzsud kann man sehr gut für Salatsaucen verwenden.




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