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Postelein, Tellerkraut oder Kubaspinat

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Der Postelein gehört der Familie der Quellkrautgewächse an und wird aufgrund seiner Blattform auch "gewöhnliches Tellerkraut" genannt.


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Ellen Ewen

Diplom-Ökotrophologin (Ernährungswissenschaftlerin)
7. September 2015



Verbreitung durch Selbstaussaat

Der Postelein ist ein einjähriges Kraut. Da seine Samen erst bei einer Temperatur unter 12 Grad Celsius keimen, erfolgt die Aussaat zu einer eher ungewöhnlichen Zeit – zwischen September und März. Bereits sechs bis acht Wochen nach der Aussaat ist die erste Ernte möglich. Schneidet man den Stiel nicht zu nah am Boden ab, treibt die Pflanze neu aus und es sind mehrere Ernten zwischen November und April möglich.

 

Gemüse oder Salat

Die optimale Lagerung erfolgt im Kühlschrank. Die fleischigen Blätter werden locker in eine Schüssel gelegt und mit einem feuchten Tuch abgedeckt. Bei einer Temperatur von zwei bis vier Grad bleiben die Blätter sechs bis maximal acht Tage lang frisch.

Die Blätter können roh als Salat oder gekocht als Gemüse gegessen werden. Der Geschmack von rohem Postelein ähnelt dem von Feldsalat; gegart erinnert er an Spinat. Neben den Blättern sind alle oberirdischen Pflanzenteile, Stängel wie Blüten, genießbar.

 

Wertvolle Inhaltsstoffe

Die Blätter des Postelein sind reich an Vitamin C, Magnesium, Calcium und Eisen. Besonders hervorzuheben: Postelein enthält zudem Omega-3-Fettsäuren.

Ein zusätzlicher Pluspunkt ist der im Vergleich zu vielen anderen Salatpflanzen geringe Nitratgehalt. Die Aufnahme von Nitrat kann darüber hinaus noch durch Entfernen der Stiele vermindert werden.




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