Pfeil nach links Drucker-Symbol Brief-Symbol Pfeil nach rechts

Sommerzeit ist Pfirsichzeit

Jährlich werden in Deutschland etwa vier Kilogramm Pfirsiche und Nektarinen pro Kopf verzehrt. Hauptsaison der weichen, saftig-süßen Früchte ist von Juni bis Oktober.


Pfeil nach links Drucker-Symbol Brief-Symbol Pfeil nach rechts

Maren Ottliczky

Master of Science (Ernährungs­wissenschaftlerin)
30. August 2010
Bild: (c) Kurt Bouda / pixelio.de

Sortenvielfalt

Ursprünglich stammt der samtig-pelzige Pfirsich aus China. Heute kommt der größte Teil aus Italien, Spanien und Frankreich zu uns. Auch in Deutschland ist in klimatisch begünstigten Gebieten ein Anbau dieser wärmeliebenden Steinfrüchte möglich.

Pfirsiche gibt es in verschiedenen Sorten. Eine sehr beliebte Kultursorte ist die Nektarine, die sich durch eine glatte Haut und ein etwas festeres Fruchtfleisch auszeichnet. Außerdem gibt es steinlösende und steinhaftende Sorten. Letztere werden allerdings hauptsächlich verarbeitet. Auch bei der Farbe des Fruchtfleisches gibt es Unterschiede. Die weißfleischigen Pfirsiche sind für gewöhnlich aromatischer als die gelbfleischigen.

 

Empfindsame Früchtchen

Wenn die Mindestpflückreife erreicht wurde, können Pfirsiche zu Hause nachreifen. Am besten schmecken allerdings Früchte, die am Baum ausgereift sind. Diese bekommen beim Transport jedoch schnell angeschlagene Stellen und verderben leicht. Früchte mit beschädigten Stellen sollten vollständig entsorgt werden, da sich der Schimmel schnell in der ganzen Frucht ausbreitet. Pfirsiche sollten deshalb nicht in großen Mengen gekauft, sehr sorgsam behandelt und möglichst rasch verzehrt werden. Im Gemüsefach des Kühlschranks bleiben Pfirsiche drei bis fünf Tage lang frisch. Kaufen Sie am besten Früchte, die nicht mehr grün sind, auf Fingerdruck leicht nachgeben und keine braunen Stellen aufweisen.

 

Passt zu Süßem und Herzhaftem

Im Vergleich zu anderem Stein- und Kernobst sind Pfirsiche reich an Vitamin E und dem B-Vitamin Niacin. Häufig werden sie frisch verzehrt oder für Obstsalat, Kompott, Konfitüre, Speiseeis, Bowle, Likör, Kuchen und Desserts verwendet. Wer kennt z. B. nicht das leckere "Pfirsich Melba"?

Aber auch zu herzhaften Gerichten passen sie hervorragend – als Beilage zu Fleischgerichten oder in Salaten. Pfirsiche sollten nicht überreif verarbeitet werden, weil sie dann zerfallen. Die Schale lässt sich übrigens am leichtesten entfernen, wenn die Früchte kurz mit kochendem Wasser übergossen und danach kalt "abgeschreckt" werden.




Bildquellen von oben nach unten: (c) Kurt Bouda / pixelio.de, (c) uschi dreiucker / pixelio.de, (c) Juana Kreßner / pixelio.de, (c) jabiru / clipdealer.com, (c) Bruce Fritz / ars.usda.gov, (c) abcdz2000 / sxc.hu, (c) johnkasawa / clipdealer.com, (c) Petra Bork / pixelio.de, (c) CGissemann / clipdealer.com, (c) lenyvavsha / clipdealer.com, (c) nito500 / clipdealer.com, (c) pinkomelet / clipdealer.com, (c) manuta / clipdealer.com