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Zuckersüß im Winter: Cherimoya

Hinter dem klangvollen Namen verbergen sich herrlich süße Früchte, die mit wertvollem Inhalt aufwarten und Desserts mit einem Hauch von Süden verfeinern.


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Hanna Ritter

Diplom-Ökotrophologin (Ernährungs­wissenschaftlerin)
23. Oktober 2017
Bild: (c) pavlobaliukh / clipdealer.com

Obst aus dem Süden

Die Cherimoya kommt ursprünglich aus den Anden. Sie wird auch Zimt- oder Zuckerapfel genannt. Ihr Name wurde von dem indianischen Wort Chirimoya ("kühle Samen") abgeleitet. Anbaugebiete liegen in der subtropischen Klimazone wie beispielsweise Spanien, Madeira, Italien und Israel.

 

Herz mit Inhalt

Die Cherimoya ist eine herzförmige Frucht, etwa 7 bis 15 cm lang und 150 bis 500 Gramm schwer. Besonders auffallend ist die schuppige Schale. Vorsicht geboten ist bei den schwarzen Kernen, diese enthalten schwach giftige Alkaloide und sind daher nicht zum Verzehr geeignet. Die Kerne können aber leicht entfernt werden.

Ihren süßen Geschmack und den relativ hohen Kaloriengehalt (65 Kilokalorien pro 100 Gramm) verdankt die Frucht dem reichlich enthaltenen Zucker. Besonders punkten kann die Cherimoya bei den Inhaltsstoffen Vitamin C, Kalium und Ballaststoffe. Diese sind in der Frucht überdurchschnittlich hoch enthalten. Da das helle Fruchtfleisch an der Luft schnell anfängt zu bräunen, empfiehlt es sich, etwas Zitronensaft darüber zu träufeln.

 

Genussreich im Winter

Bei der Cherimoya handelt es sich um eine typische Winterfrucht, welche in Deutschland vor allem zwischen September und Februar im Feinkostladen erhältlich ist. Da sie meist unreif im Handel zu finden ist, sollte sie noch eine Weile bei Zimmertemperatur gelagert werden, bis ihre Schale etwas weicher ist und auf Druck nachgibt. Eine Lagerung unter 10 Grad im Kühlschrank verzögert die Nachreifung.

Die Cherimoya kann ähnlich wie eine Grapefruit gegessen werden: Einfach in zwei Hälften teilen und auslöffeln. Sehr gut schmeckt das Fruchtfleisch auch als ausgefallenes Speiseeis, Mousse, Sorbet oder püriert im Cocktail.




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