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Grüner Genuss - Olivenöl

Es gehört zu jeder Küchenausstattung: Olivenöl. Nicht nur geschmacklich überzeugt das grünlich-güldene Öl, auch seine gesundheitliche Wirkung ist beachtlich. Doch das große Angebot im Supermarkt verwirrt: Was macht ein besonders gutes Olivenöl aus?


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Wiebke Strassemeyer

Master of Science (Ernährungs­wissenschaftlerin)
18. September 2017
Bild: (c) dusanzidar / clipdealer.com

Farbe, Geschmack und Geruch

Es liegt auf der Hand, dass die sensorischen Eigenschaften ein wichtiges Merkmal beim Olivenöl-Kauf sind. Den Geschmack können Sie nur in Fachgeschäften verkosten. Hier ist die Variation der Geschmacksnoten groß. Von grasig-frisch, über nussig, bis würzig-scharf – für jedes Gericht ist etwas Passendes dabei. Auch der Geruch unterscheidet sich von Öl zu Öl und sollte fruchtig, grasig oder pfeffrig sein. Die Farbe ist ein Indikator für die Frische des Olivenöls. Je dunkler das Grün des Öls, desto älter ist es.

 

Nativ oder Extra Vergine?

Damit Sie sich auch ohne die sensorische Untersuchung für ein schmackhaftes Öl entscheiden, beachten Sie die verschiedenen Güteklassen und Etiketten. Die höchste Klasse lautet "Natives Olivenöl Extra" oder "Extra Vergine". Solche Öle dürfen keinen höheren Säuregehalt als 0,8 Prozent aufweisen. Trägt ein Öl lediglich die Bezeichnung "Natives Olivenöl", bedeutet dies einen höheren Säuregehalt. Darüber hinaus deuten eine genaue Herkunftsbezeichnung und die Nennung der verarbeiteten Olivensorte auf eine gute Qualität hin.

 

Verschiedene Verwendungszwecke

Viele Öle aus dem Supermarkt schmecken heutzutage ähnlich mild. Bedauerlich, denn jede Geschmacksnote eignet sich für ein unterschiedliches Gericht. Während mild-fruchtige bis nussige Olivenöle hervorragend zu Salaten oder gedünstetem Gemüse passen, eignet sich scharf-würziges Olivenöl zur Verfeinerung von Fleischgerichten. Bittere Öle passen wiederum gut zu fruchtig-süßen Obst- und Gemüsesorten, wie Tomaten, Melonen oder Trauben.




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