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Spiritual Food – Essen für den Geist

Foodtrends machen die persönliche Nahrungsaufnahme zur Überzeugung. Egal, ob ayurvedisch kochen, Low Carb oder nunmehr Spiritual Food. Alle Bewegungen zeugen von der Suche moderner Konsumenten nach gesunder, aber gleichzeitig bewusster Ernährung.


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Manuela Marin

Diplom-Ökotrophologin (Ernährungs­wissenschaftlerin)
26. Juni 2017
Bild: (c) illiabondar / clipdealer.com

Nicht nur eine Glaubensfrage

Die Anhänger von Spiritual Food wählen ihre Nahrung nach ethischen Gesichtspunkten aus: Die Reinhaltung des Körpers als Zentrum für Seele und Geist hat große Bedeutung, ebenso wie die Abwendung von schlechtem Karma durch den Verzicht auf tierische Lebensmittel. Darüber hinaus möchte Spiritual Food zur Schonung der Umwelt und natürlicher Ressourcen beitragen.

Die Grundzüge von Spiritual Food verbinden verschiedene Ernährungsregeln miteinander wie Veganismus, Heilfasten und die Beachtung religiöser Vorschriften. Halal-Produkte und koscheres Essen begeistern auch nicht gläubige Menschen, weil die strenge Kontrolle dieser Lebensmittel für eine nachhaltige und sichere Ernährung steht.

 

Uralte Traditionen wiederbelebt

Auf dem Speiseplan der trendigen Kost stehen vor allem pflanzliche und wenig verarbeitete Lebensmittel wie frisches Gemüse und Kräuter aus biologischem Anbau. Regionale und saisonale Produkte erfüllen den Anspruch der ganzheitlichen Ernährungsweise, während Zucker, Koffein und Alkohol gemieden werden.

Obwohl Spiritual Food auf zum Teil uralten und bekannten Konzepten beruht, hilft es seinen Anhängern, Bewusstsein in ihre Ernährungs- und Lebensweise zu bringen. Die Reinigung und Entschlackung des Körpers hat durchaus physiologische Vorteile und befreit möglicherweise auch die Seele von so manchem Ballast.

Insgesamt ist es sicher ein positiver gesellschaftlicher Trend, dass Essgewohnheiten kritisch betrachtet werden und das Interesse daran steigt, woraus Lebensmittel bestehen und wie sie produziert werden.




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