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Der ultimative Grillspaß – mit Rubs!

Wer bei Rubs an Reiben denkt, ist dem leckeren Grillvergnügen schon auf der Spur. Der aus dem Englischen stammende Begriff steht für Gewürzmischungen, die als Trockenmarinade in Fleisch oder Fisch vor dem Grillen eingerieben werden. Sie sorgen beim Garen für eine köstliche Kruste. Allerdings können Rubs auch einem Braten oder einer Sauce den letzten Schliff geben.


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Manuela Marin

Diplom-Ökotrophologin (Ernährungs­wissenschaftlerin)
25. April 2016
Bild: (c) olenka / clipdealer.com

Die Basis

Mit einem perfekten Rub ist es wie mit einem guten Wein: Er soll sich im Mund ausbreiten, dabei Wärme mit etwas Schärfe produzieren und im Abgang schließlich ein angenehmes Brennen hinterlassen. Für dieses Geschmackserlebnis sind die Zutaten der Trockenmarinade entscheidend: Die Basis jeden Rubs bilden Salz und Zucker, deren Dosierung abhängig ist von der Menge – je dicker das Fleischstück, desto mehr Salz kann verwendet werden. Für einen leichten Karamellgeschmack ist die Verwendung von Rohrohrzucker zu empfehlen.

 

Etwas Schärfe muss sein

Der wichtigste Scharfmacher ist Pfeffer. Es darf mit verschiedenen Sorten wie grünem, buntem oder Chilipfeffer experimentiert werden, um geschmackliche, aber auch optische Reize zu setzen. Grob gemahlene Körner ergeben ein kräftiges Pfefferaroma, während fein gemahlene Varianten für empfindliche Gaumen angenehmer sind. Pfeffer sollte dem Rub immer nach und nach in kleinen Mengen zugegeben werden, damit die Mischung nicht zu scharf wird. Häufiges Abschmecken ist ein Muss.

 

Die individuelle Note

Bei der Verfeinerung der Grundmischung sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Je nach Geschmack eignen sich Gewürze und getrocknete Kräuter wie Kreuzkümmel (Cumin), Paprika, granulierter Knoblauch, Zwiebelpulver, Koriander, Oregano, Senfpulver, Ingwer und vieles mehr. Ein Basis-Rub kann auch auf Vorrat hergestellt und dann vor der Anwendung mit den gewünschten Extras verfeinert werden.

 

Tipp

Bestreuen Sie Ihr Grillgut besser mit den Rubs und klopfen Sie diese dann fest anstatt sie einzureiben. Lassen Sie die Trockenmarinade mindestens zwei Stunden, besser sogar über Nacht im Kühlschrank einwirken.




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