Pfeil nach links Drucker-Symbol Brief-Symbol Pfeil nach rechts

Veganes Weihnachtsmenü

Vegan liegt im Trend, warum also nicht auch einmal das Weihnachtsmenü nach veganen Gesichtspunkten zusammenstellen?


Pfeil nach links Drucker-Symbol Brief-Symbol Pfeil nach rechts

Hanna Ritter

Diplom-Ökotrophologin (Ernährungs­wissenschaftlerin)
14. Dezember 2015
Bild: (c) marialapina / clipdealer.com

Gute Vorbereitung

Was für das klassische Menü mit Braten gilt, sollte natürlich auch für das vegane Menü zutreffen – es sollte sich gut vorbereiten lassen, denn nichts ist ärgerlicher als Küchenstress am Weihnachtstag. Saisonale Erzeugnisse sorgen für das richtige Flair, ein gutes Gewissen und einen ordentlichen Vitamin-Kick.

 

Vorspeisen

In der kalten Winterzeit sind Suppen außerordentlich beliebt. Die klassische Kürbissuppe kann mit einem Schuss Weißwein und mediterranen Gewürzen als Start den Gaumen verwöhnen. Schön, auch für das Auge: Verfeinern Sie sie mit einem Klecks Sojasahne! Suppen haben den Vorteil, dass man sie gut schon am Vortag zubereiten kann und am Festtag nur noch erhitzen und dekorativ anrichten muss.

Salate mit einem raffinierten Dressing und einer Deko aus Trockenfrüchten oder Nüssen sorgen für die notwendige Frische und zusätzliche Nährstoffe: Trockenobst ist ballaststoffreich, Nüsse liefern ungesättigte Fettsäuren und Vitamin E.

 

Hauptspeisen

Bei der Hauptspeise gilt es, die Eiweißversorgung sicherzustellen, was mit Hülsenfrüchten oder Sojaprodukten sehr gut gelingt. So lässt sich aus Hülsenfrüchten hervorragend ein Kichererbsencurry oder ein Linsen-Spinat-Curry zubereiten. Dazu passt Naturreis, der zusätzlich mit Ballaststoffen und B-Vitaminen versorgt.

Wer es lieber mediterran mag, kann einen Sugo aus mediterranen Gemüsen und Gewürzen zubereiten. Mit frischen Tagliatelle und Käseersatz aus Soja wird das Hauptgericht komplett.

Eher klassisch ist die Kombination von Rösti mit einem Pilzragout, das mit Sojasahne und Petersilie verfeinert wird.

 

Desserts

Auch Dessertklassiker wie Tiramisu und Panna Cotta lassen sich hervorragend vegan zubereiten. Für die Creme können geschlagene Sojasahne gemischt mit Sojajoghurt – das ist figurfreundlicher – verwendet werden. Weihnachtlich wird das Tiramisu durch vegane Zimtkekse und filetierte Orangen.

Bei Panna Cotta kann einfach die Sahne durch Kokosmilch und die Gelatine durch Agar-Agar – ein pflanzliches Geliermittel – ersetzt werden. Die Verwendung von Rohrohrzucker verleiht dem Ganzen eine Karamellnote. Dazu reicht man eine Sauce aus pürierten Ananas und gehackten Pistazien.

Beide Varianten lassen sich wunderbar vorbereiten und müssen am Festtag nur noch aus dem Kühlschrank gezaubert werden.




Bildquellen von oben nach unten: (c) marialapina / clipdealer.com, (c) Michaela Kobyakov / sxc.hu, (c) elenathewise / clipdealer.com, (c) macniak / clipdealer.com, (c) tashka2000 / clipdealer.com, (c) TK-photography / clipdealer.com, (c) leekris / clipdealer.com, (c) marcomayer / clipdealer.com, (c) markstout / clipdealer.com, (c) patwallace / clipdealer.com, (c) nito500 / clipdealer.com, (c) nito500 / clipdealer.com, (c) pinkomelet / clipdealer.com, (c) manuta / clipdealer.com