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Einsatz für nachhaltigen Fischfang

Fisch ist heute eine knappe Ressource und bedarf der Schonung, um den Erhalt zu sichern. Der Marine Steward Ship Council (MSC) hat Richtlinien entwickelt, die auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren. Wer beim Einkauf auf das MSC-Siegel achtet, kann das gesunde, schmackhafte Lebensmittel ohne Reue genießen.


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Ingeborg Fischer-Ghavami

Diplom-Ökotrophologin (Ernährungs­wissenschaftlerin)
14. September 2015
Bild: (c) maxsheb / clipdealer.com

Der Marine Steward Ship Council (MSC)

Der MSC ist eine unabhängige, gemeinnützige und internationale Organisation, die sich für den Erhalt von Fischbeständen heute und in Zukunft einsetzt. Er verwaltet das weltweit bekannteste Zertifizierungs- und Kennzeichnungsprogramm für nachhaltige Fischerei. Nur wer diese Prinzipien erfüllt, darf das MSC-Gütesiegel verwenden:

  • Reglementierung der Fangmengen, damit sich die Bestände erholen.
  • Rücksichtnahme auf andere Fischarten, Meeressäuger und Wasservögel, um Beifang und negative Auswirkungen auf das Ökosystem zu minimieren.
  • Verantwortungsvolles und effektives Management, um schnell auf Veränderungen der Rahmenbedingungen reagieren zu können.

 

Im grünen Bereich: mithilfe des WWF

Greifen Sie, wo verfügbar, auf MSC-zertifizierten Fisch zurück. Verzichten Sie auf Fischarten aus Fanggebieten, die im Einkaufsratgeber des WWF "rot" gekennzeichnet sind. Für "gelb" eingestufte Arten können Sie nach Alternativen im "grünen" Bereich suchen.

Der Fischratgeber wird von der Naturschutzorganisation WWF herausgegeben, wissenschaftlich geprüft und ständig aktualisiert. Er dient Verbaucherinnen und Verbrauchern als einfache Einkaufshilfe.

 

Fischzucht: auch hier ist Engagement notwendig

Der weltweit steigende Bedarf an Fisch kann langfristig nicht allein aus den Meeren gedeckt werden. Daher nimmt die Bedeutung von Fisch aus Aquakultur immer mehr zu – mit eigenen Anforderungen an eine umweltgerechte Haltung. Wichtig ist zum Beispiel der Verzicht auf Medikamente im präventiven Einsatz und auf gentechnisch veränderte Futtermittel.




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