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Bitte mach mir ein Bananenbrot!

Rolf Zuckowski, ein Liedermacher für Kinder, besingt in der abgewandelten Variante des Banana Boat Songs eine leckere Verwendungsart für reif gewordene Bananen: das Bananenbrot.


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Ursula Heid

Diplom-Ingenieurin (Haushalts- und Ernährungs­technik)
29. Juli 2013
Bild: (c) matka_W / clipdealer.com

Geschichte

Das Bananenbrot hat seinen Ursprung wohl in den USA. Als Ende des 18. Jahrhunderts die Pottasche als Backtreibmittel aufkam, waren Bananen noch nicht sehr verbreitet. Erst in den Achtzigerjahren des 19. Jahrhunderts gab es die Möglichkeit, Bananen in größeren Mengen zu transportieren und zu lagern. Trotzdem taucht das erste Rezept für ein Bananenbrot erst 1933 in einem Backbuch auf.

 

Energie pur

Bananenbrot wird zu den Kuchen gezählt. Es eignet sich wunderbar als Snack für Klein und Groß oder auch für die Kaffeepause. Bananen liefern eine Menge Energie – nicht nur Zucker sondern auch wertvolle Oligosaccharide. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie ihre Energie nach und nach abgeben. Daher eignet sich das Bananenbrot hervorragend für Ausdauersportler. Judo-Olympiasiegerin Yvonne Bönisch hat bei Wettkämpfen immer selbst gebackenes Bananenbrot als Proviant dabei. Ein praktischer Nebeneffekt: Man kann für die Zubereitung auch schon braun gewordene Bananen verwenden.

 

So wird´s gemacht

  • Nehmen Sie 175 Gramm Zucker, ein Päckchen Vanillezucker, 100 ml Öl und zwei Eier und rühren Sie die Zutaten zu einem cremigen Teig.
  • Dann 250 Gramm Mehl, einen Teelöffel Natron, 1/2 TL Backpulver und 1/4 TL Salz hinzufügen und alles gut vermischen.
  • Zum Schluss kommen noch drei zerdrückte, sehr reife Bananen und 75 ml Buttermilch dazu.
  • Wenn alles gut vermischt ist, wird die Masse in eine gefettete Kastenform gefüllt und bei 160 Grad 50 bis 60 Minuten gebacken.

Natürlich gibt es viele Abwandlungen des Rezeptes. Sehr beliebt und lecker ist die Zugabe von Walnüssen, Rosinen oder auch verschiedenen Gewürzen.




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